Kein Problem, Señor Camarada. Ich möchte gleich zur Sache kommen.
Im segovisch unterdrückten Gebiet von La Banda Occidental wurde die Partido Socialista Popular de Nerica gegründet, die sich für die Freiheit der nericanischen Opfer des Imperialismus einsetzt. Die PSPN verfolgt dieses Ziel rigoros, der bewaffnete Kampf hat bereits begonnen.
Ich bin hier um die erfolgreiche Parti Communiste Grasonçais zu bitten, die PSPN mit Geld und Waffen solidarisch zu unterstützen, damit wir den Kampf verstärken können und einen weiteren sozialistischen Bruderstaat gründen können.
*so*Daraus könnte sich auch eine interessante Simulation mit Segovien selbst, welches ja mehr und mehr einer Diktatur ähnelt, ergeben.*so*
Nun, da müssten Sie mich ein wenig allgemeiner aufklären. Wissen Sie, wir stehen der segovischen Regierung im großen und ganzen freundlich gegenüber und wir wollen uns nur ungern in innere Angelegenheiten einmischen, die für uns im Nachhinein Probleme geben könnten. Verstehen Sie nicht falsch, denn Grasonce hat vor allem im letzten Jahr immer wieder Probleme mit Rebellen gehabt. Dennoch sind wir natürlich durchaus interessiert, einen allgemeinen Regimewechsel in unseren Nachbarstaaten zu forcieren. Aber reden Sie erst einmal
__________________ Président de Counsil d'État Ministère de l'Économie et des Finances
Señor Camarada, wie sie wissen ist La Banda Occidental seit langem von Segovien beherrscht. Seit beginn des 20. Jahrhunderts ist Segovien gekennzeichnet von rechts-konservativen und faschistoiden Regimen. Vorallem das im Süden des sogenannten Überseegebietes lebende Volk der Verasewa hat sich auch im Kolonialkrieg von 1972 hervorgetan. Seither verfügen wir zwar über Stimmrecht und de jure über die gleichen Rechte wie die Segovier, doch wirtschaftlich und auch politisch sind wir de facto nach wie vor enorm benachteiligt.
Trotz Freiheitsversprechungen im Jahre 2009, als eine demokratische Verfassung in Kraft trat für Segovien, kam es nie zur Freiheit unseres Volkes, denn schon wieder hielt die Diktatur, nach nichtmal einem halben Jahr Demokratie, wieder Einzug, erst unter Alfredo Fernández, der sich zwar im Ausland liberal und weltoffen gibt, sich aber im Inland als Querido Comenador, als geliebter Anführer, feiern liess, und nun unter César R. Cuyaubé der erst kürzlich das Zepter an sich gerissen hat. Unser Volk ist die Unterdrückung durch die Diktatur, die sich auf die Monarchie sützt, leid. Wir wollen Freiheit und Unabhängigkeit.
Wir sind keine Rebellen, denn wir kämpfen für unser Volk und werden von unserem Volk unterstützt. Die Revolution bannt sich seit mehr als hundert Jahren an, immer wieder wurde sie von den Segoviern unterdrückt. Doch damit muss nun Schluss sein.
Ich und die PSPN hoffen sehr, dass Grasonce nicht die Augen vor der Diktatur in Segovien verschliesst, sondern sich mit der PSPN solidarisiert, die für Werte kämpft, die ja auch in Grasonce hochgehalten werden. Für Freiheit, Sozialismus und Brüderlichkeit.
Ich verstehe. Nun, das sind durchaus Gründe, die dafür sprechen, dass dies ein anderer Fall ist, als wie wir es in Grasonce in der Vergangenheit hatten. Und die Unterstützung für Ihr Unternehmen soll rein finanzieller Natur sein? Was genau erwarten sie von uns und was wird auf langer Sicht dabei für uns herausspringen können? Handelsverträge? Haben Sie rein zufällig gerade eine Karte von der besagten Region parat?
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Für uns wäre nicht nur die finanzielle Unterstützung wichtig, wobei wir diese natürlich dankbar annehmen! Wichtig wäre auch, dass Grasonce duldet, dass wir Waffen über Morcia nach La Banda Occidental hineintransportieren. Denn auf dem Seeweg ist dies kaum möglich und enorm riskant wegen der segovischen Kriegsmarine.
Vorteile ergeben sich für Grasonce auf mehrere Wege. Erstens wird der immer agressivere Nachbar Segovien geschwächt und dessen Kräfte fürs erste gebunden. Sobald die Unabhängigkeit erreicht ist, hier kann ich aber nicht versprechen dass dies sehr rasch gehen wird, das Gegenteil dürfte zutreffen, werden wir den Kontakt zu Grasonce suchen und die Anbindung an die sozialistische Welt. Dabei haben wir unteranderem Handelsverträge im Auge, allerdings muss ich nochmals betonen, dass sind langfristige Ziele, die für uns im Moment geringe Priorität haben. An erster Stelle steht erstmal der Unabhängigkeitskampf.
Nun, ich verstehe durchaus. Ich denke, wir werden einen Delegierten erst einmal nach vor Ort schicken um die Lage zu erörtern und einen genaueren Einblick zu kriegen. Ich denke dann kann ich Ihnen genauer sagen, inwiefern und ob überhaupt eine Hilfe von unserer Seite realisierbar ist.
Doch darf ich fragen? Wie kann man nun am Besten in Ihr Land reisen ohne direkt offizielle Kanäle zu berühren?
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Es ist schwierig aber machbar. Am Besten gibt sich ihr Delegierter als interessierter Investor aus und reisst nach Usewi, der Küstenstadt im Süden von La Banda Occidental. Von dort reist man per Inlandflug oder Schiff nach Santiago de Selangia, der Stadt im Herzen des Dschungels und des Selangia-Beckens. Dort können sie unsere Kontaktmänner erreichen und diese werden ihre Beauftragten zu unseren geheimen Camps bringen.
Gut vielen Dank. Dann werde ich die nötigen Schritte einleiten lassen. Haben Sie noch ein weiteres Anliegen, oder darf ich Ihnen ehe Sie sich auf Ihreb Heimweg machen ein wenig Stärkung und ein weiches Hotelbett anbieten?
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